Vorstellung Dipl.-Psych. F. Hänke - von Gehlen

Einige Zahlen zur Psychotherapie

 Psychische Störungen sind in Dts. sehr häufig. Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen, die besagen, dass 30 % der Bevölkerung an psychischen Störungen leiden. Zu Beginn einer Verhaltenstherapie muss genau abgeklärt werden, welche Probleme vorliegen. Hierzu ist neben einer ausführlichen psychischen Diagnostik auch der Kontakt zum Fach- oder Hausarzt notwendig. Dieser fertigt einen sogenannten "Konsiliarbericht" an. Hierdurch wird ausgeschlossen, dass die psychischen Probleme durch eine körperliche Erkrankung ausgelöst wurden. In der probatorischen Phase versuchen wird das Problem einzugrenzen. Wir schauen nach biograhischen Gründen, die das Problem mitbedingen. In der Verhaltenstherapie spielen dann aber v.a. die Umstände, die das Problem im "Hier und Jetzt" verschlimmern eine wichtige Rolle.
 
 
Die Ein-Jahres-Prävalenz für psychische Störungen betragt bei Frauen 37,0 % (Schwerpunkt Angststörungen und Depressionen)  und bei Männern 25,3 % (Schwerpunkt Süchte).
 
17,3 % der Jungen zwischen 3 und 17 Jahren gelten als psychisch auffällig und 11,5 % der gleichaltrigen Mädchen.
 
Psychische Störungen stellen heute die viertwichtigste Krankheitsgruppe hinsichtlich der Arbeitsunfähigkeits-tage. Die IKK verzeichnete von 2000 auf 2006 einen Anstieg um 33 %.
Die durchschnittliche AU-Zeit beträgt 2005 über alle Erkrankungsarten 12 Tage pro Jahr. Bei psychischen Erkrankungen sind es durchschnittlich 29 Tage. Gesundheitsberufe sind hier überproportional betroffen.
 
Die Fälle von psychischer Erkrankung stiegen insgesamt zwischen 1997 und 2004 um 70 %.
 
Im Jahr 2001 wurde jeder gesetzlich Versicherte in Bayern durchschnittlich 15,6 Tage im Jahr mit Psychopharmaka behandelt.  2006 ist diese statistische Dauer schon auf 19,5 Tage gestiegen.
 
Als Gründe für diese Entwicklung nennen Wissenschaftler übereinstimmend: Wegfall sozialer Strukturen, steigende Arbeitslosigkeit, unsichere Arbeitsverhältnisse, Zeitdruck, Über- sowie Unterforderung und mangelnde Anerkennung im Erwerbsleben.
 
Die Wartezeit auf einen ambulanten Psychotherapieplatz nach Erstgespräch dauert durchschnittlich 4,6 Monate. Die Suche davor nicht eingerechnet. Nur jeder 10. mit psychiatrischer Diagnose kann wirklich eine Psychotherapie antreten

In Deutschland gab es Ende 2007 rund 31.500 Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, darunter 76 % als Psychologische Psychotherapeuten und 16 % als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. 8 % haben beide Qualifikationen. 

Etwa die Hälfte ist in eigener Praxis niedergelassen, die andere Hälfte arbeitet angestellt in Beratungsstellen, Reha-Kliniken, Universitätsambulanzen, Psychiatrischen Krankenhäusern oder anderen Einrichtungen. 
 
In Ballungszentren kommt eine Psychotherapeutin auf 2.577 Einwohner, im übrigen Land eine auf 23.106 Einwohner. 67 % der ausgebildeten Psychotherapeuten/-innen sind weiblich und 33 % sind männlich. 

 

Berufsausübungsgemeinschaft Dipl.-Psych. F. Hänke - von Gehlen und M.sc. Rebecca von Gehlen, Karl-Marx-Damm 60, 15526 Bad Saarow    Tel: 0160/6221914